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Rund um Zschopau“ unterstützt sächsische Junioren bei WM-Auftritt

Freunde der Enduro-Weltmeisterschaft werden in Deutschland derzeit wirklich verwöhnt! Nach den Finalrunden 2017 in Zschopau und 2018 in Woltersdorf bei Berlin fand in diesem Jahr die Auftakt-Veranstaltung im nordsächsischen Dahlen statt. Und auch im kommenden Jahr müssen die Fans nicht darauf verzichten, denn die weltbesten Endurofahrer werden wieder ihr Saisonfinale in der erzgebirgischen Motorradstadt bestreiten.
Doch bevor es soweit ist, gilt es noch Unmengen an Dingen zu tun, zu organisieren, zu erledigen. Die Liste ist lang, umfasst unzählige Punkte, darunter auch die Promotion des Enduro-Klassikers. „Hier gehen wir einen neuen Weg, verknüpfen das Thema eng mit der Nachwuchsförderung“, umreißt André Rudolph, stellvertretender Vereinsvorsitzender, den Ursprungsgedanke. „Da wir den Punkt Nachwuchsförderung nicht vernachlässigen wollen, aber in diesem Sinne kein klassischer Motorsportverein mit sportlich aktiven Mitgliedern sind, kam die Idee auf, uns anderweitig zu engagieren“, klärt der Fahrtleiter von „Rund um Zschopau“ über die Anfänge dieses Projektes auf. „Daher haben wir als Verein beschlossen, unsere sächsischen Junioren beim kommenden WM-Lauf im tschechischen Uhlířské Janovice besonders zu unterstützen. So werden wir diesen nicht nur vor Ort bei der Betreuung zur Seite stehen, sondern ihnen auch finanziell kräftig unter die Arme greifen. Sprich, wir übernehmen das Startgeld sowie die Grundkosten für Verpflegung und Unterkunft. Gleichzeitig erhoffen wir uns, die Jungs besser auf das internationale Niveau einstellen zu können. Natürlich auch auf Hinblick unseres WM-Finales kommendes Jahr in Zschopau, wofür wir auch vor Ort mit Werbebannern und Flyern werben möchten.“

Das dieses Projekt bei den Fahrern riesengroßen Anklang findet, ist selbstredend. Die fünf Junioren Florian Görner, Kevin Nieschalk, Karl Weigelt, Bastian Streit und Luca Fischeder (v.l. im Bild) zeigten sich über diese Unterstützung überrascht, glücklich, geehrt und vor allem extrem dankbar!
Ursprünglich war dieses Unternehmen auf sieben Fahrer ausgelegt. Doch zwei davon verletzten sich im Vorfeld und sind folglich nicht dabei. „Das ist natürlich sehr schade“, bedauert Christoph Seifert, der nicht nur als Kader-Trainer des ADAC Sachsen mit den Enduro-Junioren eng zusammenarbeitet, sondern in Uhlířské Janovice den Jungs mit Rat und Tat zur Seite steht. „Ich werde sie zusammen mit Marcus Kehr und Jens Horn bestmöglich betreuen. Da zählt das gemeinsame Ablaufen der Prüfungen genauso so dazu, wie das Trinken reichen oder Brille putzen“, so Christoph Seifert, der aus seiner aktiven Zeit nur zu gut weiß, wie wichtig vor allem die kleinen Dinge sind. „Wir wollen den Jungs mit unserem Erfahrungsschatz helfen und möglichst großen Rückhalt bieten.“ So bleibt abschließend nur noch eins zu sagen: Alles Gute und viel Erfolg!

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