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Prolog-Sieg geht nach Frankreich!

 

„Rund um Zschopau“ 2019 – das erste Kräftemessen ist Geschichte! Erneut pilgerten zahlreiche Zuschauer nach Hohndorf, die am Prolog-Abend wieder für eine großartige und stimmungsvolle Atmosphäre sorgten. Ihr Kommen wurde mit spektakulären Endurosport, spannungsgeladenen Kopf-an-Kopf-Rennen, engen Entscheidungen und auch mit manch atemraubendem Sturz, die zum Glück aber alle weitestgehend glimpflich ausgingen, bestens belohnt. Zunächst gaben die tschechischen Gastfahrer den Ton an. Zdenek Pitel, Schnellster der ersten Fahrerpaarung, wurde nur wenig später von seinem Landsmann Jan Vasta an der Spitze abgelöst. Dessen Bestzeit hatte so lange Bestand, bis Vorjahres-Sieger Jonathan Rossé an den Start rollte. Der Schweizer flog wieder förmlich, in seiner typisch spektakulären Art, über den bestens präparierten Prolog-Parcours. Seine Zeit von 1:48.50 Minuten hatte bis zur Pause Bestand, in der das Publikum mit einer Laser-Feuer-Show kurzweilig unterhalten wurde. Zu Beginn der zweiten Hälfte kam zunächst noch kein weiterer Fahrer an den Bestwert heran. Doch dann gelang Luca Fischeder ein wirklich grandioser Ritt. Als dieser mit 1:46.60 die Top-Zeit um fast zwei Sekunden verbesserte, brandete großer Jubel auf. In den nachfolgenden Fahrerpaarungen, welche gegen Ende mit den Duellen Andreas Beier gegen Angus Heidecke, Edward Hübner gegen Bernhard Schöpf und Davide von Zitzewitz gegen David Knight absolutes Spitzen-Niveau versprachen, bissen sich jedoch alle an der Vorgabe des Sherco-Fahrers die Zähne aus. Im letzten Duell gingen schließlich der Championatsführende Dennis Schröter und Junioren-Vizeweltmeister Théophile Espinasse auf die Strecke. Beide brannten zum Abschluss noch einmal ein wahres Feuerwerk ab, was mit einem Sieg und neuer Bestzeit von 1:45.16 Minuten für den Franzosen endete. „Wirklich extrem schade“, seufzt Luca Fischeder, als er die neue Bestzeit auf dem Display realisierte, „ich hätte vor der tollen Kulisse wirklich nur zu gern gewonnen.“ Dafür strahlte der Prolog-Sieger über das gesamte Gesicht. „Es hat wirklich total viel Spaß gemacht. Der Kurs war echt anspruchsvoll, doch ich kam gut damit zurecht. Das Publikum war fantastisch“, so der Sherco-Fahrer und er meint abschließend, „nun freue ich mich auf morgen!“ Und da können sich alle, Fahrer wie Zuschauer gleichermaßen, auf einiges gefasst machen. „Rund um Zschopau“ 2019 – auf geht´s!

Text & Fotos: Peter Teichmann

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