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Abschied von einem Endurofreund

Der Vorstand, die Mitglieder und die angeschlossenen Vereine des MSC Rund um Zschopau e.V. im ADAC sind noch immer tief betroffen und bewegt, von der traurigen Nachricht über den Tod unseres langjährigen Vorstandsmitgliedes, Andreas Cyffka. Unser „Cyff“ hat vergangene Woche seinen letzten Kampf, gegen den Erzfeind Krebs, für immer verloren.

Cyff hat in den letzten Jahren hart gekämpft, viel Leid, Schmerz und immer wieder neue Rückschläge ertragen müssen. Er hat sich dennoch nie den Mut und die Hoffnung nehmen lassen, sah trotz der unzähligen Behandlungen stets positiv nach vorn.

Wir verlieren mit ihm einen tollen Mitstreiter, Teamkollegen, Kumpel und hilfsbereiten Freund, der schlecht „NEIN“ sagen konnte und in vielem, was den Motorsport betraf, seine Unterstützung und Erfahrung anbot.

Mit seiner ruhigen sowie sachlichen Art eckte Cyff nie an. Obwohl seine Gerüstbaufirma viel Zeit in Anspruch nahm, ließ er sich seine Liebe zum Endurosport nicht nehmen. Er engagierte sich nach dem Ende seiner Fahrerkarriere u.a. im Motorsport Club „MC MEK“, wo er zu den Gründungsmitgliedern gehörte. Seine Erfahrung verhalf vielen Nachwuchs-Sportlern zu großen Erfolgen. Einige seiner damaligen Schützlinge waren  Ralf Scheidhauer, Rüdiger Bachmann, Mirko Knorr und Marcus Kehr. Cyff hat ihnen alles rund um den Endurosport von der Pike auf gelehrt. Er muss definitiv ein guter, verständnisvoller und nervenstarker Trainer gewesen sein, denn seine Schützlinge zählten nur wenige Jahre später mit ihren Erfolgen zur nationalen, teils internationalen Spitze.

Cyff blieb trotz seines Erfolges und seiner Siege immer ein bodenständiger, weitsichtiger und hilfsbereiter Mensch. Er unterstützte mit seiner Firma viele Motorsport Events und scheute sich nicht, bis zu Letzt, auch selbst Hand mit anzulegen um u.a. Tribünen mit aufzubauen. Auch das war unser Cyff.

Er wird unschließbare Lücken hinterlassen aber auch unzählig viele schöne Momente, die Ihn stets in guter Erinnerung rufen werden. Unser letzter gemeinsamer Event, mit unwiederbringbaren schönen Bildern, zusammen mit vielen seiner Fahrerkollegen, war das „Treffen der Ehemaligen Endurofahrer“ im Festzelt 2019. Es sind diese Erinnerungen, jene Bilder für die Ewigkeit.

Es war uns eine Ehre mit Dir gemeinsam im Verein zu arbeiten und „Rund um Zschopau“ nach vorn zu bringen. Wir sagen herzlichst DANKE lieber Cyff, Du wirst uns fehlen.

Deiner Familie und Deinen Angehörigen wünschen wir viel Kraft, den Verlust anzuerkennen und zu verarbeiten. Du hast Dir diese Ruhe nun verdient, um keinen weiteren Schmerz mehr ertragen zu müssen.Grüße Deine Endurofreunde da oben und schau gelegentlich mal auf uns herab.

Eines seiner letzten zuversichtlichen Zitate:

„Du kennst den Spruch mit dem Unkraut was nicht vergeht, denn wir Erzgebirger sind hart im Nehmen!“

RuZ-Merchandise-Artikel: „Kauf uns leer!“

Nach wie vor sitzt der Stachel der Enttäuschung über die Absage von „Rund um Zschopau“ 2020 bei uns Machern, unseren Helfern und Partnern extrem tief. Dennoch stecken wir den Kopf nicht in den Sand, sind weiterhin hoch motiviert und bereiten uns schon jetzt auf das große Comeback im kommenden Jahr vor. Allerdings muss bis dahin noch einiges geklärt und bereinigt werden, was bei uns aktuell noch für so manchen Herzschmerz sorgt.

Einer dieser Punkte sind unsere offiziellen Merchandise-Artikel für die Enduro-WM „Rund um Zschopau“ 2020, bestehend aus Polo-Shirt, T-Shirt und Hoodie. Auch wenn nun nicht mehr aktuell, hoffen wir doch auf zahlreiche Fans und deren Unterstützung, getreu dem Motto: „Kauf uns leer!“ Aktuell sind noch alle Größen von S bis XXL vorrätig, wenn auch einzelne Artikel nur noch in geringer Stückzahl. Unseren Fanshops findet ihr in der STAR Tankstelle Zschopau (Chemnitzer Straße 89, 09405 Zschopau), Auto und Freizeit GmbH Chemnitz (Chemnitzer Straße 89, 09405 Zschopau) oder JETZT online über uns Bestellformular. Die Kaufabwicklung online erfolgt 1.) Bestellung 2.) Bestellprüfung / Bestätigung der verfügbaren Artikel 3.) Vorauskasse 4.) Versand.

Wir zählen auf Euch – vielen Dank!

Rund um Zschopau 2020 abgesagt!

Ohne viele Worte zu verlieren: Es wird in diesem Jahr kein “Rund um Zschopau” geben! 

Der nach wie vor, und vor allem im Event-Bereich, herrschende Ausnahmezustand durch die Corona-Pandemie zwang die Organisatoren dazu, nach reichlicher Überlegung und immens schweren Herzens die Reißleine zu ziehen. Die allgemeine Situation birgt weiterhin unkalkulierbare Risiken für den Veranstalter, aber auch für Teilnehmer und Zuschauer. 

Jetzt, rund drei Monate vorher, müssten normalerweise die Drehzahlen in Sachen Vorbereitung deutlich erhöht werden. Doch es gibt weiterhin keinerlei Planungssicherheit oder verbindliche Aussagen, wie es im Oktober tatsächlich weitergehen kann und ob das Enduro-Event überhaupt stattfinden kann. Es ist derzeit kein schlüssiges Konzept greifbar und real, dass eine Durchführung der Veranstaltung unter Einhaltung der geforderten Schutzmaßnahmen erlaubt. Punkte wie Nachverfolgbarkeit, Abstandsregeln, Zuschauerzählung sowie Zuschauerbegrenzung sind aufgrund der Veranstaltungsgröße organisatorisch, logistisch und finanziell nicht umsetzbar.

Damit bleibt es vorerst bei drei WM-Läufen in der Geschichte von „Rund um Zschopau“. Ob im nächsten Jahr dann Nummer vier nachgeholt wird, ist zum jetzigen Zeitpunkt vollkommen offen, wenngleich die Bemühungen vom Verein MSC Rund um Zschopau e.V. im ADAC dahingehend bereits laufen.

„RuZ 2020“ trotz Corona im Zeitplan

Das Thema „COVID 19“ beherrscht derzeit unser aller Leben. Auch wenn heute in Deutschland weitere Lockerungen in Kraft treten, so ist der Weg zurück in die Normalität noch extrem lang und steinig.
Dies bekommen u.a. auch die Veranstalter von sportlichen Großevents zu spüren, die aktuell auf keinerlei Planungssicherheit bauen können. Auch der MSC „Rund um Zschopau“ e.V. im ADAC ist von dieser Ausnahmesituation nicht ausgenommen. Ausgerechnet jetzt, wo in diesem Jahr wieder das Enduro-WM-Finale in der erzgebirgischen Motorradstadt ausgetragen werden soll. „Die aktuellen Umstände sind schon recht kompliziert, da keiner weiß, wie sich die ganze Situation in den kommenden Tagen und Wochen entwickeln wird“, so Fahrtleiter André Rudolph, der jedoch keine schlaflosen Nächte hat. „Denn in puncto Vorbereitung und Planung stehen wir auf sicheren Füßen. Zum Glück können wir auf unser Konzept und unsere Erfahrungen vom WM-Finale 2017 zurückgreifen, so dass wir derzeit nicht in Verzug kommen.“ Viel mehr Sorgen bereiten uns derzeit die Finanzierung, ob Partner und Sponsoren weiterhin in gewohntem Maße zur Stange halten, die Inanspruchnahme der einzelnen Dienstleister und nicht zuletzt die ungewisse Lage der Reisebeschränkungen. „Viele Teams der Enduro-WM kommen aus Italien, Spanien und Frankreich und keiner weiß, ob diese im Oktober überhaupt einreisen dürfen“, unterstreicht MSC-Vorstandsvorsitzender Jan Kolomaznik jüngst im MDR Fernsehen.

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Und genau dieser Punkt macht auch dem EnduroGP-Promoter-Team rund um Bastién Blanchard arg zu schaffen. Die ersten vier Läufe in Portugal, Spanien, Italien und Ungarn wurden bereits ausgesetzt und auf ungewisse Zeit verschoben. Das alle Läufe nachgeholt werden können, scheint fast illusorisch. Denkbar hingegen wäre, dass nach „Rund um Zschopau“ noch weitere WM-Läufe im Oktober und November folgen könnten. „Damit wären wir zwar kein Finallauf, aber ich denke, das ist in der derzeitigen Situation noch das geringste Übel“, ergänzt André Rudolph, der ebenso wie Jan Kolomaznik, das gesamte Orga-Team und alle engagierten Helfer auf einen positiven Ausgang hofft, das vom 16 bis 18 Oktober wieder die weltbesten Enduro-Fahrer in Zschopau begrüßt werden können!

Text: Peter Teichmann

Enduro-Sprint fällt Coronavirus zum Opfer

Die Corona-Pandemie (SARS-CoV-2 / Covid-19) hält derzeit die Welt in Atem. So kommt es nicht wirklich überraschend, dass nur wenige Tage nach der Absage des Saison-Auftaktes in Dahlen nun auch die DEM-Doppelrunde im erzgebirgischen Venusberg gestrichen wird.

Leider müssen wir, auf Grund der weltweiten Corona-Pandemie (SARS-CoV-2 / Covid-19) und dem damit verbundenen behördlichen Verbot zur Austragung von öffentlichen Veranstaltungen, unseren 2. ADAC Erzgebirgs-Enduro-Sprint schweren Herzens absagen. Davon betroffen sind die beiden Wertungsläufe zur Internationalen Deutschen Enduro Meisterschaft sowie der im Rahmen unseres Enduro-Wochenendes angedachte Auftakt-Lauf zum ADAC Sachsen Jugend-Enduro-Cup.

Eine Verschiebung auf einen späteren Termin ist nach jetzigem Stand nicht geplant. Die bereits überwiesenen Nenngelder werden selbstverständlich in kompletter Höhe an die Teilnehmer zurückgezahlt.

Damit reduziert sich der DEM-Kalenderderzeit auf aktuell sieben Wertungstage. Der Saison-Auftakt erfolgt damit erst mit der ADAC-Geländefahrt „Rund um Rehna“ erst am 12. September, so spät wie noch nie zuvor in der Geschichte der Internationalen Deutschen Enduro Meisterschaft.

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