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„RuZ 2020“ trotz Corona im Zeitplan

Das Thema „COVID 19“ beherrscht derzeit unser aller Leben. Auch wenn heute in Deutschland weitere Lockerungen in Kraft treten, so ist der Weg zurück in die Normalität noch extrem lang und steinig.
Dies bekommen u.a. auch die Veranstalter von sportlichen Großevents zu spüren, die aktuell auf keinerlei Planungssicherheit bauen können. Auch der MSC „Rund um Zschopau“ e.V. im ADAC ist von dieser Ausnahmesituation nicht ausgenommen. Ausgerechnet jetzt, wo in diesem Jahr wieder das Enduro-WM-Finale in der erzgebirgischen Motorradstadt ausgetragen werden soll. „Die aktuellen Umstände sind schon recht kompliziert, da keiner weiß, wie sich die ganze Situation in den kommenden Tagen und Wochen entwickeln wird“, so Fahrtleiter André Rudolph, der jedoch keine schlaflosen Nächte hat. „Denn in puncto Vorbereitung und Planung stehen wir auf sicheren Füßen. Zum Glück können wir auf unser Konzept und unsere Erfahrungen vom WM-Finale 2017 zurückgreifen, so dass wir derzeit nicht in Verzug kommen.“ Viel mehr Sorgen bereiten uns derzeit die Finanzierung, ob Partner und Sponsoren weiterhin in gewohntem Maße zur Stange halten, die Inanspruchnahme der einzelnen Dienstleister und nicht zuletzt die ungewisse Lage der Reisebeschränkungen. „Viele Teams der Enduro-WM kommen aus Italien, Spanien und Frankreich und keiner weiß, ob diese im Oktober überhaupt einreisen dürfen“, unterstreicht MSC-Vorstandsvorsitzender Jan Kolomaznik jüngst im MDR Fernsehen.

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Und genau dieser Punkt macht auch dem EnduroGP-Promoter-Team rund um Bastién Blanchard arg zu schaffen. Die ersten vier Läufe in Portugal, Spanien, Italien und Ungarn wurden bereits ausgesetzt und auf ungewisse Zeit verschoben. Das alle Läufe nachgeholt werden können, scheint fast illusorisch. Denkbar hingegen wäre, dass nach „Rund um Zschopau“ noch weitere WM-Läufe im Oktober und November folgen könnten. „Damit wären wir zwar kein Finallauf, aber ich denke, das ist in der derzeitigen Situation noch das geringste Übel“, ergänzt André Rudolph, der ebenso wie Jan Kolomaznik, das gesamte Orga-Team und alle engagierten Helfer auf einen positiven Ausgang hofft, das vom 16 bis 18 Oktober wieder die weltbesten Enduro-Fahrer in Zschopau begrüßt werden können!

Text: Peter Teichmann

Enduro-Sprint fällt Coronavirus zum Opfer

Die Corona-Pandemie (SARS-CoV-2 / Covid-19) hält derzeit die Welt in Atem. So kommt es nicht wirklich überraschend, dass nur wenige Tage nach der Absage des Saison-Auftaktes in Dahlen nun auch die DEM-Doppelrunde im erzgebirgischen Venusberg gestrichen wird.

Leider müssen wir, auf Grund der weltweiten Corona-Pandemie (SARS-CoV-2 / Covid-19) und dem damit verbundenen behördlichen Verbot zur Austragung von öffentlichen Veranstaltungen, unseren 2. ADAC Erzgebirgs-Enduro-Sprint schweren Herzens absagen. Davon betroffen sind die beiden Wertungsläufe zur Internationalen Deutschen Enduro Meisterschaft sowie der im Rahmen unseres Enduro-Wochenendes angedachte Auftakt-Lauf zum ADAC Sachsen Jugend-Enduro-Cup.

Eine Verschiebung auf einen späteren Termin ist nach jetzigem Stand nicht geplant. Die bereits überwiesenen Nenngelder werden selbstverständlich in kompletter Höhe an die Teilnehmer zurückgezahlt.

Damit reduziert sich der DEM-Kalenderderzeit auf aktuell sieben Wertungstage. Der Saison-Auftakt erfolgt damit erst mit der ADAC-Geländefahrt „Rund um Rehna“ erst am 12. September, so spät wie noch nie zuvor in der Geschichte der Internationalen Deutschen Enduro Meisterschaft.

ADMV Rallye Erzgebirge braucht eure Unterstützung

Wolltest du schon mal richtig live bei einer Rallye dabei sein? Nicht nur als Zuschauer an der Strecke stehen? Dann ist das jetzt deine Chance. Sei live dabei bei der 57. ADMV Rallye Erzgebirge und der 8. ADMV Rallye Erz- gebirge Historic. Du kannst mit deinem Einsatz für eine erfolgreiche Rallye sorgen. Du kannst mit deinem Einsatz dafür sorgen, dass die Teilnehmer problemfrei alle Strecken fahren können und mit Spannung das Ziel erreichen. Fühlst du dich jetzt angesprochen? Dann melde Dich! Entweder per Mail an geschaeftsstelle@chemnitzeramc.de oder per Fax 0371 44459545.  

MSC „Rund um Zschopau“ richtet 2020 Enduro-Sprint aus

In nicht einmal mehr vier Monaten startet die Internationale Deutsche Enduro Meisterschaft in die neue Saison. Der Auftakt wird im sächsischen Dahlen vollzogen, bevor es nur eine Woche später zum „2. ADAC Erzgebirgs-Enduro-Sprint“ nach Venusberg geht. Diese Veranstaltung ist als Zwei-Tages-Fahrt ausgelegt und wird am 28. und 29. März 2020 ausgetragen. Als Ausrichter fungiert der MSC Rund um Zschopau e.V. im ADAC, der dabei eng mit dem ortsansässigen MC Mittleres Erzgebirge e.V. im ADAC zusammenarbeitet und dabei dessen Logistik sowie das Streckenareal am Steinbruch nutzen wird.

Bild vom Start Venusberg 2011

„Es war uns ein großes Anliegen, dem äußerst kompakten Termin-Kalender im Herbst und dem schmalen Angebot im Frühjahr etwas entgegen zu wirken. Somit entstand die Idee, den Enduro-Sprint wieder zu beleben, der bereits 2011 erfolgreich in Venusberg durchgeführt wurde“, umreißt André Rudolph, der wie bei „Rund um Zschopau“ die Funktion des Fahrtleiters übernimmt, die Beweggründe.

Bei der Enduro-Sprint-Premiere im Erzgebirge sicherte sich damals Dennis Schröter seinen allerersten Championatssieg überhaupt, während am zweiten Tag Lokalmatador Andreas Beier ganz oben stand. Wie 2011 wird es auch im kommenden Jahr eine lange Sonderprüfung mit einer angegliederten Etappe geben, welche mehrmals pro Fahrtag absolviert werden müssen. Der geplante Start am Samstag wird um die Mittagszeit sein, während sonntags bereits am Morgen gestartet wird. Der Lauf ist ausschließlich für die DEM-Klassen E1, E2, E3 sowie Junioren ausgeschrieben. Zudem wird es am Samstag-Morgen einen Lauf zum ADAC Sachsen Enduro-Jugend-Cup für die Fahrer der Klassen 85 ccm A und 125 ccm geben, die damit die großartige Chance erhalten, ihr Talent und Können direkt vor den Augen der DEM-Teams unter Beweis stellen zu können.

Theo Espinasse gewinnt „Rund um Zschopau“ 2019!

Es war eine Geländefahrt, wie aus dem Bilderbuch. Mit strahlendem Sonnenschein, Fernsicht bis zum Fichtelberg und Temperaturen, die zum Tragen von kurzer Beinbekleidung einluden, zeigten sich die äußernen Bedingungen traumhaft schön – wenngleich total untypisch für „Rund um Zschopau“. „Ich kann mich erinnern, dass wir hier frühmorgens schon Reif von den Sitzbänken gekratzt haben“, lacht Tomi Peltola aus Finnland, der selbst einige Jahre in der Internationalen Deutschen Enduro Meisterschaft aktiv war und nun mit einem Freund in Zschopau weilte, um sich das Rennen anzusehen. Ob er der Gast mit der weitesten Anreise war, ist nicht sicher, wohl aber, das wieder mehrere tausend Zuschauer die Strecke säumten und so für eine grandiose Atmosphäre sorgten. Gänsehaut-Momente für die Fahrer, egal ob Top-Fahrer oder Hobby-Enduristen, waren also garantiert. Insgesamt 304 gingen von ihnen auf die Strecke, 226 erreichten das Ziel in Zschopau, was mit „Finisher“-T-Shirt und Erinnerungsfoto auf dem Neumarkt für jeden Einzelnen honoriert wurde. Auch Théophile Espinasse strahlte in die Kamera. Kein Wunder, wurde doch der frischgebackene Enduro-Junioren-Vizeweltmeister seiner Favoritenrolle vollauf gerecht und sicherte sich überlegen den „RuZ“-Gesamtsieg!

In beeindruckender Manier brannte der junge Franzose, nach zunächst etwas verhaltener ersten Runde, Bestzeiten am laufenden Band in den erzgebirgischen Boden, so dass sein Vorsprung am Ende fast eineinhalb Minuten auf den Zweitplatzierten Dennis Schröter betrug.

„Es lief wirklich gut, ich hatte riesigen Spaß. Die Strecke war sehr anspruchsvoll, die Atmosphäre super. Die Organisatoren haben einen richtig tollen Job gemacht. Danke an alle, die es mir ermöglicht haben, hier an den Start zu gehen“, zeigt sich Théophile Espinasse von seinem ersten Auftritt in Zschopau sichtlich angetan, der die zahlreichen Fans an der Strecke mit seiner spektakulären Fahrweise sichtlich begeisterte. Auch Vorjahressieger Dennis Schröter fand zur Veranstaltung lobende Worte, wenngleich er, trotz seines starken Resultates, nicht wirklich glücklich war: „Es war wieder eine Top-Geländefahrt, wirklich richtig gut! Nur bin ich mit meiner eigenen Leistung nicht zufrieden. Oft sind mir kleinere Fehler unterlaufen und am Weber-Hang habe ich gleich zweimal gehangen.“

Platz drei ging an Lokalmatador Andreas Beier, Vierter wurde Edward Hübner, Rang fünf belegte Davide von Zitzewitz, der nach der ersten Runde sogar knapp in Führung lag. Die fünf Tagesschnellsten konnten sich allesamt über ein Preisgeld freuen. Ebenso wie Luca Fischeder, der nicht nur den, mit 200 Euro dotierten Gunter-Illgen-Pokal gewann, sondern mit einer sensationell starken Leistung bis auf Rang sechs in der Tageswertung nach vorn fuhr. „Es ist ein Traum! Nachdem der Prolog schon so super für mich gelaufen war, hatte ich einfach nur Bock und wollte mein Bestes geben. Das es letztlich so weit nach vorn ging, macht mich extrem happy“, lacht der schnelle Junior. Der letzte Scheck, der bei der abendlichen Siegerehrung im bestens gefüllten Festzelt überreicht wurde, ging ebenfalls an „Theo“ aus Frankreich. Prämiert wurde hierbei die Gesamtfahrtzeit aller drei Durchgänge vom Enduro-Test „Hübler-Wald“, der zweifellos als Scharfrichter von „Rund um Zschopau 2019“ in die Historie eingehen wird.

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