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  ···   15.10.2010, 08:33 Uhr   ···   15.10.2010, 08:33 Uhr   ···  

Christoph Seifert sagt ade!

Am heutigen Abend beim Prolog und morgen auf der Strecke wird Christoph Seifert ein letztes Mal aktiv auf einer Enduromaschine zu erleben sein. "Danach ist definitiv Schluss", versichert der sympathische Waldkirchener. Zu groß sei die Belastung zwischen dem Endurofahren und den anderen wichtigen Dingen im Leben, wie Familie, Haus und der neuen beruflichen Umorientierung. "Wenn man zeitlich nicht mehr so zum Trainieren kommt, wie man es eben gerne hätte und auch bräuchte, macht es keinen Sinn mehr. Und nach fünfzehn Jahren aktiven Motorsportes ist es allerdings auch mal an der Zeit, den Gasgriff zu zudrehen", zieht der Deutsche Enduromeister von 2003 einen klaren Schlussstrich.

Christoph Seifert

So wird „Rund um Zschopau“ 2010 die Abschiedsvorstellung des Christoph Seifert. Im Moment liegt er auf einem guten vierten Rang in der Klasse E3. Und diesen gilt es noch zu verteidigen, schließlich sitzt ihm sein ärgster Verfolger nur winzige drei Zähler im Nacken. Das sportliche Glanzlicht dieser Saison konnte der KTM Sturm-Fahrer beim DEM-Lauf in Waldkappel setzen, als er hinter Marcus Kehr sensationeller Zweiter wurde!

Text: Fahrtleitung / TEI
 
  ···   14.10.2010, 10:29 Uhr   ···   14.10.2010, 10:29 Uhr   ···  

MZ mit Enduromaschine bei „Rund um Zschopau“ präsent!

Schon beim diesjährigen Enduro-EM-Lauf in Polen sorgte Kai Fröhner für Aufsehen, als er eine MZ-Prototyp-Maschine an den Start schob. Dass man auch mit einer 125er 4-Takt-Maschine schnell im schwierigen Gelände unterwegs sein kann, bewies er mehr als eindrucksvoll. Unter schwierigen Bedingungen, bei denen selbst die „Großen“ mächtig zu knaupeln hatten, fing er keine Strafminuten und blieb strafpunktfrei. Das Endresultat, eine beachtlicher fünfter Platz!
Nun hat der Prototyp einen Bruder bekommen. Das Vorserien-Modell wurde gegenüber seinem Vorgänger schon maßgeblich verbessert. Das Gewicht wurde abgespeckt, die Leistungswerte optimiert. Besonders stolz ist man, rund um das Team von Ralf Waldmann und technischem Leiter Helmut Lichtenberg, auf den eigens konstruierten Gitterrohrrahmen - bisher einmalig in der Endurowelt!

MZ
Im Bild von links: Fahrer Kai Fröhner, technischer Leiter Helmut Lichtenberg und Teamchef Ralf Waldmann

Bei „Rund um Zschopau“ 2010 soll nun die Feuertaufe erfolgen. Auf Grund eines kürzlich zugezogenen Rippenbruches von Kai Fröhner steht sein Einsatz jedoch noch leicht in Frage. Es bleibt also zu hoffen, dass es aber beim geplanten Start in der Enduro-Hochburg bleibt. Desweiteren ist das Team mit einem MZ-Infostand auf dem Gelände des MZ-Altwerkes präsent. Dort erfährt man alles weitere Wissenswerte über das neue Projekt. Unter anderem auch, dass in diesem Jahr noch ein Renneinsatz geplant ist. Sollte alles nach Plan verlaufen, wird der mehrfache Deutsche Meister im Motorrad-Biathlon Kai Fröhner beim November-Pokal in Woltersdorf, nahe Berlin, an den Start gehen.

Text: Fahrtleitung / TEI

  ···   13.10.2010, 16:08 Uhr   ···   13.10.2010, 16:08 Uhr   ···  

Spannendes DEM-Finale garantiert –
bisher nur ein Titel frühzeitig vergeben!

Und diesen sicherte sich am vergangenen Wochenende, beim vorletzten Lauf zur Internationalen Deutschen Enduro Meisterschaft im fränkischen Streitberg, Marcus Kehr. In dieser Saison national bisher ungeschlagen, reicht sein herausgefahrenes Punktepolster aus, um sich schon frühzeitig Deutscher Enduro Meister in der Klasse E3 nennen zu dürfen. Dies ist nunmehr sein 18 (!) Deutscher Meistertitel, nachdem er seit 2003 bereits sieben Einzeltitel in der Klasse, je fünf Championatsiege und fünf Erfolge mit der Mannschaft des ADAC Sachsen sammeln konnte.
Doch sich in Zschopau zurück zu lehnen, kommt für den Flöhaer nicht in Frage. Schließlich ist auch der Gewinn der neunzehnten und zwanzigsten Meisterschaft in greifbarer Nähe. Denn auch in der Championatswertung liegt er unangefochten in Front. Und in der Mannschaftswertung liegt er, zusammen mit den Fahrerkollegen Andreas Beier und Derrick Görner, ebenfalls auf Platz eins.

Marcus Kehr

Trotz der vorzeitigen Titelvergabe ist in der Klasse E3 noch für genügend Zündstoff gesorgt, denn der Kampf um den Vizetitel ist weiterhin hochbrisant und unheimlich spannend. Trennen doch die beiden Lokalmatadoren Nick Emmrich und Derrick Görner nur magere drei Pünktchen. Wenn Nick seinen Vorsprung behalten sollte, wäre der Vizetitel, sein mit Abstand größter Erfolg. Hat er doch noch nie eine DEM-Saison unter den besten Drei beendet. Derrick hingegen hatte, mit einem technisch bedingten Ausfall, viele Punkte liegen lassen. Doch mit zwei starken zweiten Plätzen, bei den letzten beiden Läufen, kämpfte er sich noch einmal heran.

Aktueller Punktestand - Klasse E3:
1. Marcus KEHR, KTM 200 Punkte
2. Nick EMMRICH, KTM 153
3. Derrick GÖRNER, Husaberg 150
4. Christoph SEIFERT, KTM 125
5. Mark RISSE, Gas-Gas 122
6. Sven KIEDROWSKI, Suzuki 110
7. Arne WEIDEMANN, Husqvarna 109
8. Gerd PFEFFERKORN, KTM 106
9. Jens PESTER, Honda 99
10. Ralf SCHEIDHAUER, Husqvarna 87


In der Klasse E1 sieht alles danach aus, dass der Titel in diesem Jahr wieder ins Erzgebirge geht. Der amtierende Meister Andreas Beier liegt auch in diesem Jahr in Front. Nach anfänglichen Umstellungsproblemen auf sein neues Motorrad, läuft es seit den DEM-Läufen in Burg, wie am Schnürchen. Insgesamt sechs Siege am Stück und ein satter Vorsprung von zwölf Punkten stehen für ihn zu Buche. So kann der Krumhermersdorfer, quasi vor seiner Haustür, seinen zweiten Gewinn eines Deutschen Enduro Einzeltitels perfekt machen.

Andreas Beier

Der Einzige, welcher den Titel theoretisch noch streitig machen könnte, ist Edward Hübner. Eddi fährt in diesem Jahr, seine mit Abstand stärkste Saison. So konnte er bereits vor einigen Wochen, seinen bis dato größten Erfolg feiern: Den Vize-Europameisterschaftstitel der E1-Junioren. Auch in der DEM kann nun nix mehr anbrennen, zu groß sein Vorsprung auf den Drittplatzierten. Nach drei vierten Plätzen in der DEM-Endabrechnung der zurückliegenden Jahre, nun endlich der ersehnte Erfolg.
Derzeit auf einem, ebenfalls sehr sicheren, dritten Rang liegt Jörg Haustein. Der dritte Sachse im Bunde braucht nur noch zwei Zähler, um seinen dritten Platz bei einem eventuellen Sieg seines Verfolgers Tomi Peltola, endgültig perfekt zu machen.

Aktueller Punktestand - Klasse E1:
1. Andreas BEIER, Honda 194 Punkte
2. Edward HÜBNER, KTM 182
3. Jörg HAUSTEIN, KTM 154
4. Tomi PELTOLA, Husqvarna 130
5. Stefan LIEBL, KTM 126
6. Bruno WÄCHTLER, KTM 110
7. Sascha MEYHOFF, Husqvarna 103
8. Daniel HÄNEL, KTM 101
9. Benjamin LIEBL, KTM 91
10. Marcel TEUCHER, KTM 79


Auch in der E2-Kategorie hat der aktuelle Titelträger die Nase vorn. Mike Hartmann und Marco Straubel lieferten sich über die bisherige Saison ein spannendes Kopf-an-Kopf-Rennen. Mehrmals wechselte die Tabellenführung zwischen den beiden Kampfhähnen hin und her. Doch beim letzten Lauf in Streitberg gelang Mike Hartmann ein entscheidender Befreiungsschlag. Mit einem souveränen Sieg  machte er weitere Punkte gut, zumal sein direkter Kontrahent, aus dem hohen Norden, nur den vierten Platz belegte. Mit einem neun Punkte-Vorsprung lässt es sich für Mike Hartmann beruhigt in Zschopau an den Start gehen. Wenn nichts unvorhergesehenes passiert, dürfte es für den Heidenheimer zur erfolgreichen Titelverteidigung reichen.

Mike Hartmann

Hinter diesem Duo streiten sich momentan noch drei Fahrer um den letzten Podiumsplatz. Die besten Karten hat hierbei Marco Neubert. Der Mann aus Affalter zog, nach einem sehr starken zweiten Tagesrang in Streitberg, der Konkurrenz auf sieben Zähler davon. Dahinter folgen punktegleich, der Auftaktsieger von Uelsen Stefan Geyer und Bert Meyer aus Schönbrunn. Für Bert ist es seit 2007 die erste Teilnahme bei seinem Heimlauf, da er die letzten beiden Jahre verletzungsbedingt aussetzen musste.

Aktueller Punktestand - Klasse E2:
1. Mike HARTMANN, Husaberg 187 Punkte
2. Marco STRAUBEL, KTM 178
5. Marco NEUBERT, KTM 145
4. Stefan GEYER, KTM 138
5. Bert MEYER, Honda 138
6. Christian WEIß, TM 125
7. Otto FREUND, KTM 106
8. Daniel JUD, Husaberg 98
9. Markus RÖHRIG, Beta 78
10. Robin HÄUßER, Husqvarna 71

Text: Fahrtleitung / TEI

 
  ···   12.10.2010, 12:33 Uhr   ···   12.10.2010, 12:33 Uhr   ···  

Aktueller Motocross-Vizeweltmeister
gibt sich in Zschopau die Ehre!

Das Husqvarna-Team schickt auf ihrem brandneuen Bike, der TE 449, mit Alex Salvini einen weiteren Hochkaräter ins Erzgebirge. Der Italiener wird erstmals sein Können bei „Rund um Zschopau“ demonstrieren und dürfte sicherlich ein Geheimtipp auf den Gesamtsieg sein. Zumal der MX3-Vizeweltmeister von 2009 und 2010 bereits genügend Erfahrung im Endurosport sammeln konnte. So stand er doch 2007 bei den Six Days in Chile in der siegreichen italienischen Trophy-Mannschaft. Und auch im letzten Jahr trug er mit einer starken Leistung (Platz fünf in der Klasse E3) maßgeblich dazu bei, dass die Azzurris am Ende den Mannschafts-Vize-WM-Titel feiern konnten.

Alex Salvini

Allerdings gibt es, mit Blick auf die aktuelle Starterliste, auch einen Wermutstropfen zu verdauen. Kurzfristig und sehr überraschend zog, nach seinem bereits fest zugesicherten Kommen, Multichampion Juha Salminen seine Teilnahme zurück.

Text: Fahrtleitung / TEI

 
  ···   12.10.2010, 08:48 Uhr   ···   12.10.2010, 08:48 Uhr   ···  

Aufbau des Prologes geht mit großen Schritten voran!

Noch herrscht etwas durcheinander. Wild liegen die verschiedensten Dinge herum,  welche man eben so benötigt, um einen anspruchsvollen Kurs zu errichten. Wie im letzten Jahr kommen unterschiedlichste Autoreifen, Betonschwellen, Baumstämme, Geröll aber auch größere Steinblöcke zum Einsatz. Und auch 2010 heißt die Devise der Erbauer: "Anspruchsvoll, aber fahrbar!" Für die Zuschauer wird es ohnehin ein unvergessenes Spektakel werden. Gibt es doch, von der bereits errichteten Tribüne, einen optimalen Blick auf das gesamte Prolog-Areal. Auch oberhalb am Hang, an der Bundesstraßenseite gelegen, wurde Platz für weitere Schaulustige eingerichtet. Trotz der, nun ausgeweiteten und verbesserten,  Sichtmöglichkeiten wird den Zuschauern empfohlen, nicht erst auf den letzten Drücker einzutreffen. Denn zeitiges Kommen, sichert die besten Plätze!

Aufbau Prolog-Strecke

Auch am Streckenabschnitt "Under the brigde" wird schon seit Wochen ununterbrochen gebaut und gefeilt. Olaf Klemm und seine treuen Helfer haben sich auch in diesem Jahr wieder Einiges für die Fahrer und Zuschauer einfallen lassen. So wurde der Prüfungskurs, im Gegensatz zum vergangenen Jahr, leicht verändert. Gestartet wird jetzt nicht mehr auf dem schmalen Weg unterhalb des Waldes, sondern bereits jenseits des Baches auf der anderen Seite. Um einen reibungslosen Ablauf und eine problemlose Überquerung des Baches zu garantieren wurde extra eine, eigens dafür entwickelte, Brückenkonstruktion gebaut und per Autokran errichtet.

Streckenabschnitt -Under the bridge-

Text: Fahrtleitung / TEI


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