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  ···   17.12.2009, 15:44 Uhr   ···   17.12.2009, 15:44 Uhr   ···  

Sachsenmeisterschaft 2009/2010

Die Auswertung der Sächsischen Enduromeisterschaft 2009 sowie das Ausschreibungs- und das Nennformular für die Saison 2010 sind in der entsprechenden Rubrik einseh- bzw. downloadbar.

Text: Fahrtleitung / TEI
  ···   04.12.2009, 19:00 Uhr   ···   04.12.2009, 19:00 Uhr   ···  

Rund um Zschopau 2010 – der Termin steht!

Erst seit ein paar Wochen ist die Enduro-Saison 2009 Geschichte, da wirft das neue Jahr bereits seine Schatten voraus. Neben der Veröffentlichung der Termine und Veranstaltungsorte der neuen DEM-Saison, werden auch einige eingeführte Neuerungen im Reglement des Endurosports bekanntgemacht.

Traditionell findet der Auftakt zur Internationalen Deutschen Enduro Meisterschaft 2010 in Uelsen/Itterbeck am 7. März, nahe der deutsch-holländischen Grenze statt. Die zweite Runde wird dann in und um das sächsische Dahlen am 28. März ausgetragen, ehe es wieder in die obligatorische „DEM-Sommerpause“ geht. Erst am 14. & 15. August findet die Meisterschaft im anhaltinischen Burg ihre Fortsetzung. Bereits eine Woche später geht es für die Fahrer in Waldkappel (22. August) erneut auf Punktejagd. Am 19. September wird in Dachsbach die heiße Phase des Jahres eingeläutet. Mit nur einem rennfreien Wochenende im Anschluss, geht es im Oktober Schlag auf Schlag: Die Läufe in Tucheim (2. Oktober), Streitberg (10. Oktober) und das große Finale am 16. Oktober in Zschopau, versprechen eine lange und abwechslungsreiche Enduro-Saison 2010.

Ebenso mit Spannung darf man den beschlossenen Reglements-Änderungen und Neuerungen seitens des DMSB entgegensehen.

So wird es in der Deutschen Championatswertung ein neues Punktevergabe-System geben. Der Sieger bekommt nicht mehr wie üblich 25 Zähler gutgeschrieben, sondern soviele Punkte, wie hoch die Anzahl der Fahrer ist, die in Wertung das Ziel erreicht haben. Der Zweitplazierte erhält einen Zähler weniger, der Dritte bekommt wiederum einen abgezogen. So geht es entgegengesetzt der Platzierung, bis der Vorletzte zwei und der Letzte einen Punkt erhält. Nach dieser Wertung wird die Startreihenfolge des gesamten DEM-Fahrerfeldes bei den einzelnen Läufen festgelegt. Die bisherige klassenspezifische Starteinteilung ist damit hinfällig. Mit dieser neuen Methode soll verhindert werden, dass schnelle Fahrer in den Sonderprüfungen nicht auf langsamere Piloten auflaufen, wie es in der Vergangenheit teilweise der Fall war. Das Punktevergabe-System für die DEM-Klassen E1, E2 und E3 bleibt bestehen.

Ebenfalls neu wird sein, dass im B-Lizenz-Bereich die Klasse 11 (bis 125ccm/2T) und die Klasse 13 (bis 250ccm/4T), entsprechend dem Vorbild der DEM-Klasse E1, zusammengelegt werden und dann unter der Bezeichnung E1B geführt werden. Gleichzeitig wird in dieser neu geschaffenen Kategorie das Hubraumlimit für Zweitakter auf 150ccm angehoben.
Desweiteren wurde als Neuerung die Unterteilung der Senioren-Wertung beschlossen. Aufgrund der starken Nachfrage und der großen Starterfelder, wird es ab sofort eine Altersklasse ab 40 Jahre (Enduro-Senioren-
Cup) sowie eine Kategorie ab 50 Jahre geben. Diese wird dann offiziell als Enduro-Super-Senioren-Cup bezeichnet. Auch für die Zukunft will man ein Zeichen setzen. Erstmalig in der Geschichte des klassischen Endurosports ist eine Wertung für Elektro-Bikes ausgeschrieben.
Weitere Neuerungen und Veränderungen in den Klassenzuweisungen sind für jeden Teilnehmer und Enduro-Interessierten auf der DMSB-Internetseite nachzulesen.

Auch im DMSB-Enduro-Junior-Team steht eine Veränderung der Fahrerbesetzung ins Haus. Als Fahrer sind dort vorgeschlagen, der bereits im Team integrierte Edward Hübner, sowie die zwei Youngsters aus dem Erzgebirge Bruno Wächtler und Sepp Wiegand. Vierter Kandidat im Bunde ist Arne Weidemann. Neu ist auch, dass diese Fahrer teamunabhängig unterstützt werden, sprich die einzelnen Piloten werden weiterhin für ihr Händler-Team starten. Eine Bündelung der Fahrer in einem extra Team, wie in der Vergangenheit, ist nicht vorgesehen.

Text: Fahrtleitung / TEI
  ···   30.11.2009, 21:47 Uhr   ···   30.11.2009, 21:47 Uhr   ···  

Rund um Zschopau in HD

Jetzt ist er endlich da, der Nachbericht von Kamera-Ass Axel Platz. Nach dem Prolog-Video finden sich nun auch Eindrücke der Wettkampfrunden und Sonderprüfungen auf der weltweiten Videoplattform Youtube und somit auch hier auf der offiziellen Seite. In gleich zwei Teilen geht's rund: erst im Schlammloch Börnichen und am Weberhang, danach beim Endurotest Venusberg und am Steilhang Teufelsberg. Ein kurzes Interview mit dem Gesamtschnellsten Juha Salminen gibt den Abschluss.

Das alles wieder in bestechender HD-Qualität. Viel Spaß.




Text: Promoter
  ···   07.11.2009, 15:24 Uhr   ···   07.11.2009, 15:24 Uhr   ···  

Endurosport vom Feinsten bei „Rund um Zschopau“ 2009

Nachdem bereits zahlreiche Zuschauer beim Prolog am Freitag im MZ-Altwerk-Areal für Stimmung sorgten, versammelten sich bereits in den frühen Morgenstunden schon wieder die ersten Fans auf dem Zschopauer Marktplatz, um den Start zu verfolgen.
Pünktlich um 8.00 Uhr, bei bedecktem Himmel ging es los. Das erste Fahrertrio mit Mike Hartmann, Marco Straubel und Stefan Geyer, verließ direkt vor dem Zschopauer Rathaus die Startrampe. Für die Herren der Zunft galt es drei Runden, mit je drei Prüfungen auf dem anspruchsvollen Kurs, rund um Zschopau zu meistern.
Schon nach wenigen hundert Metern ging es bereits scharf.  Mit der Sonderprüfung auf dem Zschopauer Skihang, stand für die Teilnehmer die erste Bewährungsprobe des Tages an. Auf den, am Morgen noch sehr rutschigen Wiesenuntergrund kam Marco Straubel als erster Fahrer am besten zurecht und markierte gleich die absolut schnellste Zeit des gesamten Starterfeldes. Topfavorit Juha Salminen ließ es dort noch etwas ruhig angehen, aber bei den folgenden Tests ließ er nichts mehr anbrennen und sicherte sich die Bestzeiten am laufenden Band. Doch hinter dem finnischen Überflieger ging es noch darum, die Frage zu klären, wer nun Deutscher Meister in der Klasse E2 werden würde.

Juha Salminen & Marco Straubel

Der momentan Zweite Marco Straubel attackierte auf Biegen und Brechen, um seine letzte verbliebene Chance auf den Titelgewinn zu wahren.  Mike Hartmann hingegen fuhr schnell, aber ohne jegliches Risiko einzugehen, um seinen Vorsprung abzusichern. So holte sich Marco Straubel zwar den zweiten Tagesrang hinter Juha Salminen, doch der neue deutscher E2-Meister heißt Mike Hartmann!

Mike Hartmann - Deutscher Meister / Klasse E2

Bester heimischer Fahrer in der E2-Klasse wurde Eddi Hübner mit einem starken vierten Rang, womit er allerdings nicht ganz zufrieden war. Nach bereits zwei vierten Plätzen in den Vorjahren, hatte er sich den Sprung auf das Podium ganz fest vorgenommen. Somit reichte es auch nicht mehr ganz, um Stefan Geyer noch vom dritten Tabellenrang zu verdrängen. Überhaupt schien der Fahrer vom DMSB-Junior-Team den vierten Platz in diesem Jahr gepachtet zu haben. Nach dem vierten Rang in der diesjährigen Junioren-EM, steht nun wiederum die selbige Platzierung in der DEM-Wertung zu Buche.
Patrick Heß beendete seine aktive DEM-Laufbahn in Zschopau mit einem versöhnlichen neunten Rang.

In der Klasse E3 waren die Fronten in der Meisterschaft klar verteilt, auch wenn noch nichts endgültig entschieden war. Multichampion Marcus Kehr fehlte nur noch ein einziger Punkt zum Titelgewinn. Doch nur einfach durchrollen kommt für den ehrgeizigen Flöhaer nicht in Frage. Zudem war mit dem Finnen Samuli Aro ein starker Mann am Start, den es zu schlagen galt. Klar, vor heimischem Publikum kam für den diesjährigen WEC-Fünften nur der Sieg in Frage. Angestachelt von dieser Tatsache boten beide, wie bereits beim Prolog, einen spannenden Kampf an der Spitze. Allerdings machte dieses Mal der Finne im Venusberger Enduro-Test einen gröberen Fehler, welcher ihm einige Zeit kostete. Da halfen auch die weiteren Top-Zeiten nichts mehr. Marcus Kehr war bereits zu weit enteilt und fuhr seinen vorhandenen Vorsprung clever nach Hause. Somit krönte er sich mit einem weiteren Tagessieg, zum siebten Mal in Folge zum Deutschen Enduromeister. Hinzu kommen noch fünf Championatssiege sowie fünf Mannschaftsmeisterschaften, welche seine gewonnenen Deutschen Endurotitel auf eine stattliche Zahl von siebzehn anwachsen lassen!

Marcus Kehr - Deutscher Meister / Klasse E3

Tagesdritter wurde der Drebacher Ralf Scheidhauer. Nach einer, eher missglückten Saison, in der nicht alles nach Wusch verlief, ließ er es im heimischen Gefilde noch einmal richtig krachen und zeigte, dass mit ihm jederzeit zu rechnen ist. Jedoch kam die Attacke zu spät, um noch ernsthaft um die Vergabe des DEM-Vizetitels einzugreifen. Diesen holte sich Derrick Görner. Mit Platz fünf, hinter Cross-Spezialist Dennis Schröter, holte er sich nach Bronze im letzten Jahr nun Silber. Somit war das DEM-Meisterschaftspodium fest in erzgebirgischer Hand. Zudem gewann das Trio, als Team ADAC Sachsen, die Deutsche Enduro-Mannschaftswertung!

Samuli Aro & Ralf Scheidhauer

Auch in der hubraumärmsten E1-Kategorie stand die Titelentscheidung noch aus. Hier wollte Andreas Beier nun endlich sein Meisterstück vollenden. Nach viel Pech und verpassten Chancen in den letzten Jahren, sollte es nun endlich mit dem ersten Einzeltitel in der Deutschen Enduro Meisterschaft klappen. Mit einer kontrolliert, souveränen Fahrt, brachte der junge Krumhermersdorfer den Tag hinter sich und sicherte sich den zweiten Tagesrang. Damit war der Bann gebrochen und ein überglücklicher Andreas Beier konnte seinen ersten Titelgewinn bejubeln!

Andreas Beier - Deutscher Meister / Klasse E1

Nur ein Fahrer war an diesem Tag eine Nummer zu groß für den neuen Meister. Gaststarter Eero Remes fuhr, wie von einem anderen Stern! Mit unfassbaren Zeiten baute er seinen Vorsprung in der E1-Klassenwertung, auf fasst zwei Minuten aus. Und wäre dem kleinen Finnen nicht, im dritten Durchgang in der Prüfung „Under the brigde“, das Missgeschick passiert, wo er im Steinfeld hängen blieb, hätte es sogar für den Gesamtsieg aller Fahrer gereicht. So verfehlte er diesen, um eine unvorstellbare Winzigkeit von 0,04 Sekunden.
Tagesdritter wurde ein strahlender Jörg Haustein. Beendete der Drebacher, doch mit dem Podiumsbesuch, seine bisher beste DEM-Saison. Mit einer konstanten Leistung über das gesamte Jahr, eroberte er sich Rang drei in der Deutschen Enduro Meisterschaft. Vizemeister wurde Arne Domeyer, welcher in den letzten beiden Jahren jeweils den Sieg in Zschopau für sich verbuchen konnte. Dieses Mal lief es für den Mann aus dem Norden nicht so rund wie gewohnt und er musste sich mit dem vierten Rang, unmittelbar vor Dirk Peter, begnügen.

Eero Remes & Jörg Haustein

Unsere zwei Youngsters, Bruno Wächtler und Sepp Wiegand zogen sich bei ihrem ersten DEM-Lauf achtbar aus der Affäre. Bruno wurde mit einer soliden Leistung und ohne größere Probleme starker Achter. Sepp haute sich nach einem Sturz den Auspuff platt, was ihm nicht nur in jener Prüfung viel Zeit kostete, sondern ihm auch noch auf der Etappe, auf Grund des akuten Leistungsmangels Strafminuten einbrachte. Dennoch schaffte er es ins Ziel und wurde noch Sechzehnter.

Während die Fahrer der E-Klassen sich im Ziel bereits von den Fans und Zuschauern feiern ließen, kämpften eine Vielzahl, der noch verbliebenen B-Lizenz Fahrer ums nackte Überleben. Die letzten erreichten erst mit Einbruch der Dunkelheit das Etappenziel im MZ-Altwerk. Umso größer die Freude bei den Fahrern, die es wirklich geschafft hatten und in Wertung das Ziel erreichten. Bei einer Ausfallquote, mit mehr als der Hälfte, durfte sich jeder, der durchgehalten hatte, zu Recht wie ein Sieger fühlen.
Gewonnen haben die B-Lizenz-Klassen Swen Peter (bis 125ccm/2T), Tobias Kirbach (über 175cm/2T), Daniel Kremmer (bis 250/4T), Tom Klädtke (bis 450ccm/4T) und Dirk Grocholski (über 500/4T). In der Senioren-Klasse, in der die Teilnehmer nur zwei Runden zu absolvieren hatten, stand erneut Lokalmatador Gunter Scheidhauer auf dem obersten Treppchen, vor dem Zschopauer Swen Firlej und Jens Boßdorf.

Text: Fahrtleitung / TEI

 
  ···   05.11.2009, 11:36 Uhr   ···   05.11.2009, 11:36 Uhr   ···  

BMW & Juha Salminen von "Rund um Zschopau" 2009 völlig begeistert!

Hier die komplette Pressemitteilung von BMW Motorrad Motorsport:

BMW Motorrad Motorsport

Salminen siegt beim Klassiker in Zschopau

Eine der traditionsreichsten und prestigeträchtigsten Enduroveranstaltungen
in Deutschland, die Geländefahrt "Rund um Zschopau", sah in ihrer jüngsten
Ausgabe erstmals eine BMW als Sieger.
Der Finne Juha Salminen, Werksfahrer für BMW Motorrad Motorsport, sicherte
sich die Zschopauer Krone im harten Kampf gegen seinen Landsmann Eero Remes
und siegte beim Finallauf zur Deutschen Enduro Meisterschaft sowohl in der
Klasse E2 als auch in der Gesamtwertung.
Traditionell ist das Erzgebirge eine Hochburg des Geländesports. Auch in
diesem Jahr säumten wieder Zigtausende von begeisterten Zuschauern die
selektiven Strecken rund um das alte Industriestädtchen Zschopau. Sie sahen
ein Duell, das es in sich hatte. Bei perfekten äußeren Bedingungen wollte
Juha Salminen die Saison unbedingt mit einem Sieg beenden und damit auch
sein Pech bei den Sixdays vergessen. Und Salminens junger Landsmann Remes
wollte seine top Sixdays Platzierung bestätigen.
Am Ende lohnte sich die Schinderei durch die heftigen Extremtests und
schwierigen Auf- und Abfahrten in den Wäldern für den siebenfachen
Enduro-Weltmeister und seine BMW G 450 X. Den ganzen Tag über hatte das
Rennglück gewechselt. Juha Salminen war am Freitagabend beim Prolog bereits
ganz vorne mit dabei, im Laufe des Samstags stürzten dann Salminen als auch
Remes im Extremtest und ließen dabei etliche Sekunden liegen.  Am Ende hatte
der BMW-Pilot die Nase verdient vorn und holte sich mit 4/100 Sekunden
Vorsprung die Krone. Die weiteren Spitzenfahrer der
Enduro-Weltmeisterschaft, Marcus Kehr und Samuli Aro, folgten auf den
Plätzen drei und vier.

Juha Salminen: „Das war der perfekte Saisonabschluss. Zschopau ist immer
wieder eine tolle Veranstaltung. Das Rennen und die Sonderprüfungen waren
mit die schönsten der ganzen Saison, , schöner als die meisten WM-Läufe. Und
natürlich ist es etwas Besonderes, hier vor dieser Kulisse zu gewinnen.
Allerdings hat es mir Eero nicht leicht gemacht. Am Ende hatte ich aber ein
Quäntchen mehr Glück, und mein Bike hat hervorragend funktioniert.“

Rund um Zschopau
1.Juha Salminen (FIN), BMW Motorrad Motorsport, 48:55,25 2.Eero Remes (FIN),
KTM, 48:55,29 3.Marcus Kehr (GER), KTM, 49:36,11 4.Samuli Aro (FIN), KTM,
50:03,05 5.Marco Straubel (GER), KTM, 50:26,04

Text: BMW Motorrad Motorsport


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